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Flüssiger Stickstoff (chemische Formel N₂) ist eine farblose, geruchlose und ungiftige Flüssigkeit, die durch Tiefkühlung von Stickstoff gewonnen wird. Aufgrund seiner extrem niedrigen Temperatur und vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten findet er breite Verwendung in der wissenschaftlichen Forschung, Medizin, Industrie und beim Einfrieren von Lebensmitteln. Doch wie entsteht flüssiger Stickstoff? Dieser Artikel beantwortet diese Frage ausführlich aus verschiedenen Perspektiven: der Stickstoffgewinnung, dem Tiefkühlungsverfahren, dem Herstellungsprozess von flüssigem Stickstoff und seinen praktischen Anwendungen.

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Stickstoffextraktion

Die Herstellung von flüssigem Stickstoff erfordert zunächst die Gewinnung von reinem Stickstoff. Stickstoff ist mit 78 % des Luftvolumens der Hauptbestandteil der Erdatmosphäre. Die Stickstoffgewinnung erfolgt üblicherweise mittels Kaltluftzerlegung oder Druckwechseladsorption (PSA). Die Kaltluftzerlegung ist das gängigste industrielle Verfahren. Durch Komprimierung und Kühlung der Luft werden Sauerstoff, Stickstoff und andere Gaskomponenten bei unterschiedlichen Temperaturen getrennt. Die Druckwechseladsorption nutzt die unterschiedlichen Adsorptionseigenschaften von Adsorbentien für verschiedene Gase und erzielt durch einen Adsorptions- und Desorptionszyklus hochreinen Stickstoff. Diese Verfahren gewährleisten die Reinheit und Qualität des Stickstoffs als Rohstoff für die Flüssigstickstoffproduktion.

Tiefen-Kaltluft-Trennverfahren

Die Tieftemperatur-Luftzerlegung ist ein Schlüsselschritt bei der Herstellung von flüssigem Stickstoff. Dieses Verfahren nutzt die unterschiedlichen Siedepunkte der Gase in der Luft, um Stickstoff, Sauerstoff und andere Gaskomponenten zu verflüssigen und schrittweise zu verdampfen. Der Siedepunkt von Stickstoff liegt bei -195,8 °C, der von Sauerstoff bei -183 °C. Durch die schrittweise Abkühlung verflüssigt sich zunächst der Sauerstoff und trennt sich von den anderen Gasen. Zurück bleibt hochreiner Stickstoff. Dieser wird anschließend weiter unter seinen Siedepunkt abgekühlt, um ihn zu flüssigem Stickstoff zu verflüssigen. Dies ist das Kernprinzip der Flüssigstickstoffherstellung.

Der Prozess der Flüssigstickstoffproduktion

Die Herstellung von flüssigem Stickstoff umfasst mehrere Hauptschritte: Zunächst wird die Luft komprimiert und gereinigt, um Verunreinigungen wie Wasser und Kohlendioxid zu entfernen. Anschließend wird die Luft vorgekühlt, üblicherweise auf etwa -100 °C, um die Trenneffizienz zu verbessern. Danach erfolgt die Tiefenkalttrennung, bei der das Gas schrittweise auf die Verflüssigungstemperatur von Stickstoff abgekühlt wird, um flüssigen Stickstoff zu gewinnen. Wärmetauscher und Fraktionierkolonnen spielen dabei eine entscheidende Rolle, um die effektive Trennung der verschiedenen Komponenten bei den entsprechenden Temperaturen zu gewährleisten. Schließlich wird der flüssige Stickstoff in speziell entwickelten, isolierten Behältern gelagert, um seine extrem niedrige Temperatur zu erhalten und Verdampfungsverluste zu vermeiden.

Technische Herausforderungen bei der Flüssigstickstoffbildung

Die Herstellung von flüssigem Stickstoff erfordert die Bewältigung mehrerer technischer Herausforderungen. Zunächst muss eine Umgebung mit niedriger Temperatur aufrechterhalten werden, da der Siedepunkt von flüssigem Stickstoff extrem niedrig ist. Während des Verflüssigungsprozesses muss eine Temperatur unter -195,8 °C gehalten werden, was leistungsstarke Kälteanlagen und Isoliermaterialien erfordert. Zweitens muss während des Tiefkühlprozesses eine übermäßige Kondensation von Sauerstoff vermieden werden, da flüssiger Sauerstoff stark oxidierend wirkt und potenzielle Sicherheitsrisiken birgt. Daher muss die Stickstoff-Sauerstoff-Trennung bereits in der Konstruktionsphase präzise gesteuert und geeignete Materialien verwendet werden, um die Sicherheit und Stabilität des Systems zu gewährleisten. Darüber hinaus erfordern Transport und Lagerung von flüssigem Stickstoff speziell entwickelte Dewargefäße, um Temperaturanstiege und Verdampfungsverluste zu verhindern.

Tatsächliche Anwendungen von flüssigem Stickstoff

Die Tieftemperatureigenschaften von flüssigem Stickstoff ermöglichen vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. In der Medizin wird flüssiger Stickstoff in der Kryochirurgie und Gewebekonservierung eingesetzt, beispielsweise zum Einfrieren von Hautläsionen und zur Konservierung biologischer Proben. In der Lebensmittelindustrie dient er dem Schnellgefrieren von Lebensmitteln, da die extrem niedrigen Temperaturen ein schnelles Einfrieren ermöglichen, die Zellstruktur schonen und so Geschmack und Nährwert erhalten bleiben. In der Forschung findet flüssiger Stickstoff breite Anwendung in der Supraleitungsforschung, in Tieftemperaturphysik-Experimenten usw. und bietet eine extrem niedrige experimentelle Temperaturumgebung. Darüber hinaus wird flüssiger Stickstoff in der industriellen Fertigung zur Metallverarbeitung, Wärmebehandlung und als Inertgas eingesetzt, um bestimmte chemische Reaktionen zu verhindern.

Die Herstellung von flüssigem Stickstoff ist ein komplexer physikalischer Prozess, der hauptsächlich durch Tieftemperatur-Luftzerlegung und Verflüssigungstechnologien erreicht wird. Aufgrund seiner Tieftemperatureigenschaften spielt flüssiger Stickstoff eine bedeutende Rolle in verschiedenen Bereichen wie Industrie, Medizin und Forschung. Von der Stickstoffgewinnung über die Tieftemperaturverflüssigung bis hin zur Anwendung demonstriert jeder Schritt die Leistungsfähigkeit fortschrittlicher Kälte- und Trenntechnologien. Im praktischen Betrieb müssen Techniker den Produktionsprozess kontinuierlich optimieren, um den Energieverbrauch zu senken und die Effizienz der Flüssigstickstoffproduktion zu steigern.

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Veröffentlichungsdatum: 01.09.2025